norbert walter peters
komponist • klangkünstler
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(Foto: Thomas Langens, Aachen 2016)

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2016/18

Fertige Partitur: „Kafka wird wieder schreiben“ als
Hörstück der Ars Acustica (Dauer: 53 Minuten),
op. 36;

Eigenproduktion: „D.A.S.H.“ als Hörstück
der Ars Acustica (Dauer: 45:10 Minuten), op. 35;

Fertige Partitur: „D.A.S.H.“ für vier Spieler (präpariertes Piano, Tenor-Saxophon, E-Gitarre, Perkussion; op. 34) als grafische Partitur, nach ‚Straßenzeichnungen’ italienischer Wanderarbeiter im südlichen Schwarzwald. Dauer: 22:32 Minuten.

Eigenproduktion: Synchron dazu die Herstellung eines Zuspielbandes, mit der am Rechner erstellten ‚konkreten GeräuschMusik’ nach diesen ‚Straßenzeichnungen’ für: präpariertes Piano, Tenor-Saxophon, Viola, Perkussion (Pauken/Marimba/diverse Fell-, Holz- und Metallinstrumente). Software: FINALE/SIBELIUS Notationsprogramme; CONTIMBRE, eine Datenbank für instrumentale Spieltechniken der Neuen Musik; LOGIC PRO AUDIO als Sequenzer zum Montieren und Mischen der insgesamt 18 Spuren.
YouTube-Demo

 
2015 YouTube - Norbert Walter Peters
Dokumentation von 13 Kompositionen bzw.
Werkzyklen der letzten 18 Jahre:
• "Tide V #3" für Bläserquartett 2015, opus 33, 3
• "Tide V # 2 für Piano 2015, opus 33, 2
• "Tide V # 1 für Streichquartett 2015, opus 33, 1
• "Tide IV #5" für Bläserquartett 2014, opus 32, 3
• "Tide IV #4" für Piano 2014, opus 32, 2
• "Tide IV #3" für Streichquartett 2014, opus 32, 1
• "Tide II – Megacity #2 (Madrid)" 2011, small music
• "Tide I – Megacity #1 (Seoul)" 2010, small music
• "Imphrontal – Miniatur" für Streichquartett 2009
• "Depot" for space 2008, small music
• "Imphrontal – Miniatur Elektronik" 2008, small music
• "p'antrogramma" für Perkussion solo 2000, op. 17
• "Nocturne" für Gitarre/Piano 1998, opus 15
• "MaeTavoLik" für Viola/Piano 1997, opus 13


 
   
2007-10 "Neuronale Iteration ist schon in sich ein
künstlerisch, minimalistisch strukturierter
Prozess."
Ergebnis meiner umfangreichen Recherche
– und weiter:
" ... Bewusstsein entsteht also aus der
Vermischung von gespeicherten vergangenen Erfahrungen mit neu eintreffenden
gegenwärtigen Aktivitäten (Input), und somit
ist der Prozess dynamisch ... Ein Input hat
eine Vielzahl von zusammenhängenden
Aktivitäten ausgelöst. Dieser Triggerprozess
erhebt den ursprünglichen Input zu etwas, das
wie eine sich selbst tragende und völlig neue
Stufe erscheint. Es ist wie bei einem
Schlittschuhläufer, der sobald er auf dem Eis ist,
mühelos dahingleitet, während er sich vorher
auf seinem Weg dorthin in seinen
Schlittschuhen völlig unbeholfen bewegt hat.
Die anfängliche Unbeholfenheit ist die der
Vorverarbeitung, die noch eng mit dem Input
verknüpft ist, der sie ausgelöst hat; erst wenn
das Eis erreicht – das Bewusstsein entstanden
– ist, wird ein gewisser Grad an Autonomie
erreicht, dank derer sich die neurale Aktivität
wie vom Reibungswiderstand der Erde befreit
bewegen kann."
(John G. Taylor, Neurowissenschaftler,
zitiert in Slavoj Zizek, Parallaxe, 2006) 

Künstlerische Ergebnisse dieser Recherche:

Depot
(Elektronische Musik, 2008)
Depot
(Imaginäre Partitur #18, 2008)
Das Archiv des schönen Traums
(ars acoustica, 2007/09, UA 05.03.2010)
• Depot
(Perkussion solo, 2009)
• imphrontal - urbane Gehirnzone
(Klanginstallation, 2008)
imphrontal - impronta
(Imaginäre Partitur #19, 2008)
imphrontal - Miniatur
(Streichquartett, 2008, UA 2009)
imphrontal - Miniatur Elektronik
(Elektronische Musik, 2008,
UA 05.12.2009 'ars sonora' RNÉ)

imphrontal - Sextett
für Streichquartett, Kontrabass,
Perkussion 2010

„Und wenn sich zwei Nervenstränge
berühren, kommt es zu heftigen Entladungen:
Hier werden chemische Botenstoffe
ausgeschüttet da werden hektisch blinkend
elektrische Impulse abgesetzt, vom Nachbarn
aufgenommen und eiligst weitergeleitet,
wie flackernde Blitze durch den Dschungel
der Neuronen gejagt.“
DIE ZEIT-Bildungskanon Nr. 24
„Im Labyrinth des Denkens“,
03.04.2008, Nr. 15
 
 
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